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Wie du das „NEIN“ vermeidest

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Du kennst es sicher, das kleine, aber durchaus häufig verwendete Wort „Nein“. Eltern verwenden es in der heutigen Zeit immer öfter, wenn sie ihrem Kind etwas verbieten wollen, wenn ihr Kind etwas nicht tun soll und so weiter. Durch die häufige Verwendung von „Nein“ verliert das Wort zunehmend an Bedeutung, deshalb haben wir hier einige Tipps und Ideen für dich, was du als Alternative sagen oder machen kannst, um dem „Nein“ seine Bedeutung zurückzugeben.

 

Ablenkungsmanöver für dein Baby

Wenn du noch ein kleines Baby hast, besteht die Möglichkeit es durch andere, spannende Dinge abzulenken. Am besten Redest du mit deinem Baby oder machst Geräusche, damit die Aufmerksamkeit dem tollen Ding oder dir gewidmet wird.

Wenn du schon ein älteres Kind hast könntest du ihm eine Alternative anbieten und diese in Worte fassen: „Ich möchte nicht, dass du das machst. Spielen wir stattdessen doch mit deiner tollen Eisenbahn.“

Versuche, deinem Kind deinen Wunsch zu erklären

Rede mit deinem Kind und versuche, ihm deinen Standpunkt klar zu machen, natürlich für dein Kind verständlich formuliert. Am besten machst du das mit kurzen Sätzen, die genau auf den Punkt kommen. So versteht dich dein Kind besser und kann mit der Zeit nachvollziehen, warum es etwas nicht tun soll oder nicht darf.

Verwende keine Verallgemeinerungen

Oft fallen wir unbewusst in das Muster unserer eigenen Eltern zurück und verwenden für viele Verbote und Gebote Verallgemeinerungen, die dem Kind aber nicht wirklich helfen. Sätze wie „Man macht das nicht“ oder „Du darfst das nicht“ kommen sehr häufig vor. Besser ist es, deinem Kind klar zu machen, dass du nicht möchtest, dass es das macht. Sag also besser „ICH möchte nicht, dass du dein Fläschchen auf den Boden wirfst. Ich möchte, dass du es trinkst.“. So versteht dein Kind, dass es dir wichtig ist und nimmt dein Gebot ernster, außerdem ist die Formulierung als Ich-Aussage positiver und erklärender.

Tu etwas dagegen

Wenn dein Kind wirklich in Gefahr ist musst du sofort etwas tun um deinem Kind zu helfen oder es zu schützen. Hier kann ein durchdringendes „Nein“ durchaus hilfreich sein, jedoch nur als Unterstützung zu deiner Tat, denn dein Kind wird nicht wie ein Roboter sofort aufhören. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass dein Kind dich ansieht und du ihm – nachdem die Gefahrensituation vorbei ist – erklärst, warum es das nicht machen soll und das es sehr gefährlich ist.

 

Mit diesen Tipps und Ideen kann das „Nein“ wieder mehr an Bedeutung gewinnen und du kannst deinem Kind deine Anliegen besser verständlich machen. Denn auch kleine Kinder sind schon sehr schlau und verstehen das ein oder andere besser als man denkt!